25 Jahre SOU
Seine Unternehmensprozesse mit oder ohne betriebswirtschaftliche Software am Laufen zu halten, war vor noch vor 20 Jahren eine rein strategische Entscheidung. Deren Einsatz ist heute längst zur Selbstverständlichkeit geworden und das für Betriebe aller Größenordnungen. Erfolgsentscheidender stellt sich heute vielmehr die Frage nach der Modernität der Systeme und ihrer Zukunftsfähigkeit.

ERP: Das Enterprise Resource Planning, verpackt in eine für den anglo-amerikanischen Sprachraum typische Drei-Buchstaben-Abkürzung, hat seine Wurzeln in den Siebzigerjahren. Die Anfänge der damals Hardware-Ressourcen verschlingenden, unflexiblen und äußerst mächtigen Systeme lagen in PPS-Software zur Produktionsplanung, die man an das betriebliche Rechnungswesen anband. Nach und nach kamen dann weitere betriebswirtschaftliche Funktionen dazu, um in einem Guss abgebildet zu werden. So etwa Logistik, Waren¬wirtschaft und das Personalwesen.

Bis heute haben sich auch immer wieder neue Disziplinen wie Kunden-management (CRM), Business Intelligence (BI), E-Business oder Enterprise Content Management (ECM) am Markt etabliert, die jeweils schnell auch in die ERP-Welten integriert wurden. Mit Einzellösungen zu profitieren oder doch lieber auf „alles aus einer Hand“ zu setzen, war schon damals jedem selbst überlassen.

Früher den Großunternehmen vorbehalten

Noch in den Neunzigerjahren implementierten Systemhäuser wie Schmücker & Partner, Westernacher oder BIW die ERP-Systeme von Software-Herstellern wie SAP, Baan oder JD Edwards, um nur einige zu nennen. Dabei war in den Anfängen der ERP-Einsatz den Großunternehmen und Konzernen vorbehalten. Beim Übergang in mittelständische Gefilde scheiterte so manches Unternehmen an der Einführung; sogar von Pleiten war immer wieder zu hören. Denn immense Kosten waren nicht nur für teure Großrechnersysteme notwendig. Nicht selten lag das Problem auch darin, die individuellen Prozesse im starren Standard-IT-Korsett abzubilden.

Kleiner, feiner, flexibler

Diese Zeiten liegen glücklicherweise weit hinter uns. Längst hat sich die notwendige Infrastruktur geöffnet für Midrange- und PC-Systeme, der Thin Client wurde geboren, und der klassische On-Premise-Ansatz erhielt mit ASP (Application Service Provider) und Software-as-a-Service (SaaS)-Konzepten wirtschaftlich spannende Alternativen. In dieser Zeit öffnete sich der ERP-Markt immer kleineren Zielgruppen, zunächst noch durch bloßes Ausblenden nicht benötigter Software¬teile, vergleichbar mit dem Drosseln eines Rennwagenmotors für den Einsatz im Alltagsverkehr.

Heute verfügen wir über agile und schlanke Cloud-ERP-Lösungen und die Anwendung der Systeme erstreckt sich sogar aufs Mobile Computing. Dies alles beflügelt die digitale Transformation, Software wird letztlich zum entscheidenden Treiber für Industrie 4.0.

Am Ende des Software-Lebenszyklus auf Zukunftsfähigkeit setzen

Vor diesem Hintergrund ist es heute nicht mehr erfolgsentscheidend, eine ERP-Lösung einzusetzen. Hingegen sind eng verzahnte betriebswirtschaftliche Software-Produkte aller Ausrichtung und Größenordnung so gut wie überall vorhanden. Entscheidendere Aspekte sind die Zufriedenheit mit den Systemen und vor allem auch deren Zukunftsfähigkeit. An die Grenzen stoßen kann man beispielsweise relativ schnell, wenn sich die Prozesse oder gar die komplette Unternehmens¬struktur stark verändert haben, gleichzeitig die ERP-Lösung vergleichsweise schwerfällig und nur noch mit großem Aufwand ausbau- und anpassungsfähig ist. Eine generelle Unzufriedenheit kann etwa mit gewachsener Fehleranfälligkeit und unflexiblen Anpassungsmöglichkeiten in einer heute schnelllebigen Unternehmenswelt mit teilweise ständig wechselnden Anforderungen zusammenhängen. Die Alarmglocken sollten spätestens läuten, wenn gar kein Support mehr verfügbar ist, die Release-Fähigkeit nicht mehr gegeben ist oder rechtliche Vorgaben nicht mehr erfüllt werden können.

Aus der vielzitierten Empfehlung des „Never Change a running System“ wird hier ein „Better change your dated system“. Auch wenn der damit verbundene Aufwand schrecken mag, bekommt man zur Sicherheit und Zukunftsfähigkeit auch ein lukratives Sparpotenzial für gleichsam administrative und operative Kosten dazu – und auch die Entscheidungszeiten verbessern sich über die moderneren Systeme in der Regel spürbar.

Vor diesem Hintergrund gewährleistet der ERP-Spezialist SOU mit seiner betriebswirtschaftlichen Software sou.matrixx seinen Anwendern die größt-mögliche Flexibilität. Die ERP-Lösung lässt sich individuell und bedarfsgerecht anpassen. Neben den herkömmlichen On-Premise-Modellen liefert SOU auch Cloud-Angebote und bietet darüber hinaus eine mobile Lösung, über die der Zugriff zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich ist. Der digitale Wandel darf Einzug halten.

Autor: Marco Mancuso, CFO SOU AG
Hintergrundinformationen zu SOU

Die SOU AG ist ein international agierendes mittelständisches Softwareunternehmen in privatem Besitz mit Standorten in Schwetzingen und Dresden. Weltweit vertrauen SOU über 350 mittelständische ERP-Kunden aus den Bereichen Fertigungsindustrie und Großhandel. SOU hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware für den Mittelstand sowie auf das Anbieten plattformunabhängiger IT-Dienstleistungen für Großunternehmen und Konzerne spezialisiert. Weitere Informationen sind unter http://www.sou.de erhältlich.

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