25 Jahre SOU

Eine Ära geht zu Ende: 2018 findet die CeBIT nicht mehr im März, sondern im Sommer statt, genauer gesagt vom 11. bis 15. Juni und damit nochmals um einen Tag verkürzt im Vergleich zu 2017. Außerdem wird das kleine E jetzt ein großes E. Und überhaupt will die CEBIT cooler und attraktiver für die neue Generation Y werden und mehr „Eventcharakter“ verströmen.

Nach den kontinuierlichen gesunkenen Besucherzahlen in den letzten Jahren sollen die drei Schwerpunkte „D!conomy“ (für Politik und Industrie), das Konferenzprogramm „d!talk“ und „d!tec“/Festival der digitalen Transformation wieder mehr Gäste nach Hannover locken. Der Wunsch hinter der Verlegung der Aktivitäten in den Sommer: Technologie noch emotionaler inszenieren und eine lässige Campus-Atmosphäre schaffen.

Klar ist: Es ist nur konsequent, wenn sich auch die weltgrößte Computermesse in Zeiten der digitalen Revolution wandelt, sich neu ausrichtet und an geänderte Bedingungen anpasst. Per se ist dies auch gut und richtig. Trotzdem stellt sich die Frage, welchen Stellenwert eine „analoge“ Veranstaltung wie die CEBIT im digitalen Zeitalter noch haben kann? Und wie sie ihre Botschaften vermittelt kann an ein Publikum, das mittlerweile daran gewöhnt ist, in Sekundenschnelle an Informationen zu kommen?

Es bleibt den CEBIT-Verantwortlichen zu wünschen, dass ihre Ambitionen dieses Mal auf fruchtbareren Boden fallen, nachdem die Experimente der letzten Jahre nicht wirklich von Erfolg gekrönt waren.

Als ERP-Anbieter, der sich die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden auf die Fahnen geschrieben hat, bleibt SOU allerdings auch einer sommerlichen CEBIT fern und steht stattdessen weiterhin – und das ganze Jahr über! – Unternehmen und Interessenten mit Know-how und im direkten Gespräch zur Verfügung.