25 Jahre SOU

Der Zugang zu betriebswirtschaftlichen Softwareprodukten hat sich über die Jahre hinweg stetig weiter diversifiziert und vereinfacht. So stehen ERP-Funktionalitäten heute völlig ortsunabhängig zur Verfügung und lassen sich immer flexibler einsetzen. Wer sich für Black-Box-Szenarien aus der Cloud entscheidet, sollte jedoch den Anbieter dahinter ganz genau unter die Lupe nehmen.

Das Paläolithikum als die früheste Epoche der Menschheit liegt etwa 3,5 Mio. Jahre zurück – der Beginn der modernen IT-Systeme jedoch gerade mal 50 Jahre. So ist es noch gar nicht so lange her, dass Datenträger wie Lochkarten und Floppy Disks notwendig waren, um vergleichsweise rudimentäre Anwendungen auf trägen Mainframe-Kolossen zu nutzen, die auf Green-Screens flackerten und deren Möglichkeiten dennoch eine ganze Generation ins Staunen versetzten.

Es folgten Midrange- und PC-Systeme, schließlich über schlanke Thin Clients betriebene Application Service Provider (ASP)-Modelle und Software as a Service (SaaS)-Dienste, die über das Internet als Infrastruktur das lokale Vorhalten von On-Premise-Equipment unnötig machten. Heute bietet die Cloud so ziemlich alles, was das Anwenderherz begehrt, und dies ohne jegliche Investitionen in eigene Netzwerk-, Server- und Speichersysteme zu erfordern oder etwa in Wartung und Datensicherung. Gleichzeitig verschafft uns das Doppel aus Browser und mobilen Endgeräten wie Tablet und Smartphone eine nie dagewesene Leichtigkeit des (Anwender-Da-) Seins.

Mit anderen Worten: Moderne Technologien – wie unter anderem die beschriebenen – haben den Anwendern von ERP-Lösungen völlig neue Möglichkeiten beschert. Doch auch wenn (oder gerade sogar weil) die IT-Leistung sprichwörtlich gesagt aus der Steckdose kommt, sollte man ganz genau hinterfragen, wer als ERP-System¬anbieter auf der anderen Seite der Leitung sitzt.


Lückenlose modulare Funktionalität

Auch wenn es selbstverständlich klingen mag, so ist doch das Vorhandensein einer möglichst lückenlosen modularen ERP-Funktionalität das A und O bei der Auswahl des Anbieters. Alles aus einer Hand abzubilden, bedeutet nämlich im Umkehr¬schluss, dass mit jedem einzubindenden Drittsystem die Prozesskosten unverhält¬nismäßig hoch ansteigen. Im Idealfall hat das ERP-Haus die entsprechenden Lösungen selbst entwickelt und wartet sie auch regelmäßig oder es bestehen entsprechend langjährige und belastbare Entwicklungspartnerschaften.


Investitionsschutz und Zukunftssicherheit

Auch wenn man stets den Total Cost of Ownership (TCO) im Auge haben sollte, ist es vor allem wichtig, das IT-Investment an die Zukunftssicherheit und langlebige Zuverlässigkeit des Anbieters zu koppeln. Schließlich stellt jeder Wechsel eine Herausforderung dar, der Ressourcen kostet und mit Restrisiken verbunden ist. Wer insofern seine Wettbewerbsfähigkeit auch auf lange Sicht stärken und profitabel am Markt agieren will, ist von einer durchgängig stabilen ERP-Plattform abhängig.


Die vielzitierte Augenhöhe

Der passende Anbieter dazu begegnet dann auf Augenhöhe, wenn er die Strukturen und die Philosophie seines Anwender¬unter¬nehmens versteht und die individuellen Anforderungen – Stichwort Lösungskompetenz – umsetzt, ohne damit die großen Vorteile einer Standardprogrammierung zu unterlaufen. Auch wenn es die Technologie hergibt, sitzt daher der passende Anbieter meist auch örtlich viel näher, als man es „aus der Steckdose“ vielleicht erwarten würde. Dies wiederum erleichtert zugleich die Umsetzung von Kernthemen wie Support und Anwenderschulung.


Flexibel und zuverlässig

In diesem Zusammenhang bietet der ERP-Spezialist SOU mit seiner leistungs-starken ERP-Lösung sou.matrixx den Anwendern größtmögliche Flexibilität. So lässt sich die betriebswirtschaftliche Software schnell individuell und bedarfsgerecht anpassen, ohne dabei aus dem Standard zu fallen. Natürlich gibt es sou.matrixx auf Wunsch auch aus der „Steckdose“, daneben besteht die Option zur Nutzung im klassischen On-Premise- oder Mietmodell. Und ein nachträg¬licher Wechsel zwischen diesen Welten ist auch zum Echtbetrieb alles anderes als ein Hexenwerk.


Autor: Marco Mancuso, CFO SOU AG